| Studienauftrag |
| Wohnüberbauung Frohburg Testplanung im Workshop-Verfahren |
| Zürich, 2015 |
| im Auftrag der Helvetia Versicherungen |
| in Zusammenarbeit mit HSSP GmbH, Zürich |
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MASTERPLAN FROHBURG Prinzipien des Masterplans Nach Abschluss unserer Untersuchungen halten wir eine maximale Ausnützungsziffer von 135% als angemessenen Wert für das Areal Frohburg. Als städtebauliche Elemente werden das Wegkreuz mit seinen direkt angrenzenden Freiräumen, die „weichen Ränder“ zum Campus Irchel wie auch zur Frohburgstrasse sowie eine Abfolge von Aussenräumen nach Nordosten fixiert. Eine durchgehende Zeilenbebauung an der Murwiesenstrasse wird ausgeschlossen. Im Gegensatz kann der charakteristische Strassenbogen mit seiner leichten Senke durch die Punktbauten betont und inszeniert werden. Zusammen mit den vielfältigen Durchblicken entlang der Erschliessungwege bilden sie das Leitbild des offenen, durchgrünten Stadtkörpers. WOHNÜBERBAUUNG FROHBURG Typologie und Adressbildung Die städtebauliche Konzeption aus dem 1. Workshop, eine Konzentration der Gebäudemassen nach Innen, wird grundsätzlich beibehalten. Die Diskussionen über die Gebäudetypologie der „zweiten Reihe“ haben zu einem neuen Haustyp im nördlichen Teil des Areals geführt. Ein Kopfbau wird mit einer kurzen Zeile mit geringerer Gebäudetiefe zu einem gestaffelten Haus kombiniert und bildet mit den Nachbarbauten einen gemeinschaftlichen Gartenhof. Folgerichtig werden nun auch diese Gebäude von der Strasse durch eine Eingangshalle im Erdgeschoss erschlossen. Die Ränder des Areals Die Vernetzung mit den Rändern des Areals wird verstärkt. In der nordöstlichen Ecke des Areals schlägt ein Sonderbau mit vier Geschossen eine Brücke zur angrenzenden Bebauung. Gegen Südwesten sorgt eine Gewerbenutzung am Platz für eine Verlinkung mit dem Campus Irchel. Die Differenzen in der räumlichen Dichte sind eine wichtige Eigenschaft für das neue Leitbild. Sie stärken die Idee eines weiterentwickelten Typs von offener Strassenbebauung im „durchgrünten Stadtkörper“. Die Freiräume Wegkreuz, Hain, Lichtung und Gartenhof Die unterschiedliche Lage und Topographie der beiden Hälften an der Murwiesenstrasse wird auch für eine Differenzierung der Freiräume genutzt. Zur Frohburgstrasse und zum Campus Irchel werden eher offene Flächen mit Lichtungen und Baumhaine geplant. Dagegen wird zur Winterthurerstrasse zusammen mit der bestehenden Zeilenbebauung eine Abfolge von gemeinschaftlichen Wohnhöfen aufgebaut. Diese haben eine obere, befestigte Ebene an der Murwiesenstrasse und eine untere Gartenebene für die hier platzierten Familienwohnungen. Der breite Freiraum in der Arealmitte dient weiterhin dem Langsamverkehr und dem sozialen Leben der heterogenen Bewohnerschaft. Die jetzige Baukörperdisposition ermöglicht den Erhalt einzelner bestehender Bäume. Diese werden durch neue Baumpflanzungen zu Gruppen ergänzt. Die Wohnungen und ihr Aussenraumbezug Die Punktbauten erlauben einen permanenten Wechsel von Nähe und Distanz nach Aussen als räumliche Eigenschaft der Wohnungen. Bis auf die 1.5-Zimmerwohnungen sind alle Wohnungen zweiseitig über Eck ausgerichtet. Dies macht vielfältige Blickbeziehungen zu den Nachbarbauten, zu den Freiräumen, zur Umgebung sowie zu Fernsichten auf den Wald und die Stadt möglich. ETAPPIERUNG UND REALISATION Die Etappen sind so angelegt, dass drei ähnlich grosse Arealflächen und Baumassen entstehen. In den Etappen 1 und 2 werden die kompakten Klein- und Familienwohnungen, in Etappe 3 die Wohnungen im mittlerem Preissegment erstellt. Die jetzige Abfolge ermöglicht eine Realisation mit geringstmöglichen Einwirkungen auf die Bewohnerschaft sowohl des Bestands wie auch der Neubauten. Die Erschliessung ist zu jedem Zeitpunkt gewährleistet.
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