| Projektwettbewerb |
| Brunnen am Utoquai |
| Zürich, 2018 |
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Zürcher Glaziallandschaft: Das Wasser als formende Kraft Das Modell stellt die Gestaltung des Lebensraums durch das Wasser dar. Die Topographie wird in weichen Formen abstrahiert nachgebildet. Die Stadtgrenze ist im Modell sichtbar und repräsentiert die Wasserversorgung als kommunale Aufgabe. In Brunnenmitte markiert ein kleiner Marker den Standort des Brunnens. Das Wasser des Brunnens wird durch die Strahlen aus den vier Trinkhähnen über das Modell verteilt. Es läuft an den Höhenzügen hinunter und sammelt sich in den Talsenken und dem See. An deren Enden am Brunnenrand fällt das Wasser kontrolliert durch Überläufe in die leicht zur Mitte geneigte Sockelschale. Erde, Landschaft, Stadt und Ort : Vom Grossen zum Kleinen Analog zur Herstellung von Reliefmodellen in der Geomatik werden die realen Höhen und Tiefen um den Faktor 3 bzw. 15 gesteigert. Die Verhältnisse von Höhenzügen zu Talgründen entsprechen dadurch mehr den subjektiv wahrgenom-menen Höhenverhältnissen, wie sie zum Beispiel bei einer Fahrt über den See oder einem Spaziergang auf dem Uetli-berg erlebt werden können. Für eine spannungsvolle Beziehung zur Umgebung wird für den Brunnen die gesamte Spitze der Hungerwiese frei von sonstigen Gestaltungselementen gehalten. Die zwei grossen Brunnenelemente erhalten vier fein dimensionierte, schwenkbare Trinkhähne auf verschiedenen Höhen am Modellrand. Auf dem Rand der Basis steht der Schriftzug „Wasserversorgung Stadt Zürich 1878 2018“in vier Sprachfassungen und in Anordnung der vier Himmelsrichtungen. Der Brunnen wird in Kunststein gegossen, der den geologischen Verhältnissen der Zürcher Landschaft am ehesten entspricht und eine sorgfältige Produktion ermöglicht. Alle Metallarbeiten (Trinkhähne, Schriftzüge, Stadtrand, Marker) sind in Messing vorgesehen. |